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Museum Cavazzen - wird renoviert bis ca. 2021

Das wohl schönste Haus am Bodensee, das “Haus zum Cavazzen” steht am Lindauer Marktplatz. Mit seinem mächtigen Walmdach und der faszinierenden Fassadenmalerei gehört der prächtige Barockbau zu den markantesten Bauwerken der Inselstadt Lindau und beheimatet das Stadtmuseum Lindau.

Schönstes barockes Bürgerhaus am Bodensee

Das barocke Schmuckstück wurde nach den Plänen und dem Modell des Schweizer Architekten Jakob Grubenmann von 1728 bis 1729 nach einem verheerenden Stadtbrand erbaut. Neben den aufwändig bemalten Fassaden fällt sofort das ungewöhnlich hoch geschwungene Dach auf, eine Meisterleistung der damaligen Bautechnik. Nicht umsonst bezeichnet es der Kunsthistoriker Georg Dehio als “eines der schönsten barocken Bürgerhäuser der Bodenseeregion”. Der Name Cavazzen kommt vermutlich vom Geschlecht “de Kawatz”, das auf diesem Grundstück ehemals im 16. Jahrhundert ansässig und aus der Lombardei zugezogen waren.

In Lindau: Sonderausstellungen namhafter Künstler

Die Sonderausstellungen des Museums Lindau haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Kulturlebens am Bodensee entwickelt und erreichen auch überregional eine immer breitere Öffentlichkeit. Seit 2011 zeigt das Museum Lindau in den großen Sonderausstellungen im Sommer Kunst der Klassischen Moderne und in den Wintermonaten jeweils eine kleinere Ausstellung zu zeitgenössischer Kunst. Da das Stadtmuseum Lindau im Cavazzen seit Herbst 2018 im Zuge einer Generalsanierung und Neukonzeption der Dauerausstellung geschlossen ist, setzt die Stadt Lindau die Serie in den Ausstellungsflächen im Erdgeschoss der Ehemaligen Hauptpost – einem repräsentativen historischen Gebäude in zentraler Lage beim Inselbahnhof Lindau – fort. Die vergleichbar große Ausstellungsfläche bietet wie bisher einen idealen Rahmen für sehr persönliche, konzentrierte Präsentationen, die dem Betrachter eine intime Begegnung mit der gezeigten Kunst ermöglichen.

Vom 23. November 2019 bis zum 2. Februar 2020 zeigt das Kunstmuseum Lindau drei Werkgruppen des Künstlers Stephan Huber unter dem Titel „Der müde Kasperl und die Kartografie“.

Mit Werken von Paula Modersohn-Becker (1876-1907) und Otto Modersohn (1865-1943) präsentiert das Kunstmuseum Lindau vom 2. April bis 27. Spetmber 2020 als Kulturhighlight 2020 das bedeutendste deutsche Künstlerpaar des frühen 20. Jahrhunderts und führt das faszinierende Thema von Liebe und Kunst im Aufbruch zur Moderne vor Augen.

Das Gebäude beherbergt zudem das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek und präsentiert sich damit als Ensemble zentraler Kultureinrichtungen der Stadt Lindau.

Kunstvermittlung und Museumspädagogik

Begleitend zu den großen Sonderausstellungen bietet das neue Kunstmuseum am Inselbahnhof ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, das neben öffentlichen und privat gebuchten Führungen für Erwachsene auch begleitete Rundgänge und Kreativ-Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen und Schulklassen umfasst.

Das Museumsgebäude ist barrierefrei zugänglich.